{"id":412,"date":"2019-11-11T08:19:41","date_gmt":"2019-11-11T07:19:41","guid":{"rendered":"http:\/\/karsch.koeln\/?p=412"},"modified":"2019-11-14T08:30:43","modified_gmt":"2019-11-14T07:30:43","slug":"woche-4-10-november-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karsch.koeln\/?p=412","title":{"rendered":"Woche 4. &#8211; 10. November R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist schon erstaunlich, wie schnell eine Woche rumgeht also kommt nun die 6. Woche in einem fremden Land (oder auch nicht ganz so fremd; Neuseeland ist Europa gar nicht so ungleich)<\/p>\n\n\n\n<p>4. November: Mein erster richtiger Arbeitstag im Caf\u00e9. Das hinkommen ist recht langwierig und ich hatte nicht wirklich ehr was zu essen, wor\u00fcber ich dann, wann immer ich konnte, nachgedacht habe, was ich wie essen werde XD.  Wor\u00fcber ich ebenfalls nachgedacht habe, war das Angebot meiner Kollegin, zu ihr zu ziehen. Der Arbeitstag an sich war, wie soll ich sagen, ein wenig nervig. Ich habe mich fast durchgehend innerlich \u00fcber den Typen, der mich angestellt hatte, aufgeregt, weil er, wie es mir schien, Fehler auf mich abw\u00e4lzte. Dieses Gef\u00fchl bekam ich, weil er zu mir meinte, als ich eine Bestellung verkackt hatte, wie er schon vier Kaffees umsonst gemacht hatte. Jedoch war nur einer davon mein Fehler. Und man k\u00f6nnte jetzt meinen, dass er das neutral gemeint hatte, aber seine Stimmlage schien mir zu sagen, dass jeder dieser Kaffees meine Schuld war. Nicht sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>5. November: Diesmal machte ich mich zweimal auf den langwierigen Weg zur Arbeit, da ich am Nachmittag, nach fast schon dr\u00e4ngen der Kollegin, mich dazu entschied zu dieser zu ziehen. Dies ging nicht ohne Hass auf meinen Koffer vonstatten, da eine Rolle sich dazu entschied st\u00e4ndig zu blockieren, egal was ich tat. Zu allem \u00dcberfluss war dieser Tag viel zu warm f\u00fcr so eine Aktivit\u00e4t und ich war froh eine Flasche Wasser bei mir zu haben. Schlie\u00dflich wurde mir von zwei Leuten Hilfe angeboten. Einem Mann im Auto, dessen Hilfe ich dankend ablehnte, und einer Frau mit Fahrrad, deren Hilfe ich annahm und sie kurzerhand ihr Fahrrad anschloss und mir den Koffer abnahm. An dieser Stelle muss ich leider zugeben, dass ich an jenem Abend kein Abend gegessen habe, weil ich nach dem Kraftakt am Nachmittag keine Energie und Lust hatte mich nochmal auf den Weg zu machen und einkaufen zu gehen und meine neue Mitbewohnerin ziemlich fr\u00fch einschlief, sodass ich sie nicht fragen konnte, ob ich mir was ausleihen d\u00fcrfte. Zu guter Letzt musste ich schon wieder feststellen, dass ich mein Handtuch vergessen hatte. Das wird wohl ein Running Gag in der n\u00e4chsten Zeit&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>6. November: Da ich abgesprochen hatte, dass ich 6 von 7 Tagen arbeite, habe ich mir freigenommen mit der Absicht den Rest der Woche zu arbeiten. Dies schien auch mit meinem neuen Vorgesetzten in Ordnung zu sein, sodass ich meine erlangte Freizeit dazu nutzte mein Handtuch abzuholen und Essen einkaufen zu gehen. Am morgen war ich jedoch verst\u00e4ndlicherweise hungrig und es stand etwas auf de Herd, wovon ich mir dann etwas abgezweigt hatte. Es hat nicht geschmeckt. Am Abend habe ich dann entdeckt, dass es nicht fertig gekocht war und deshalb nicht geschmeckt hatte, da es dieses zu Abend gab und ziemlich lecker war. Indisch, also recht scharf, aber lecker. Als ich schlie\u00dflich schlafen ging, wusste ich jedoch nicht, wann ich am n\u00e4chsten Tag zur Arbeit erscheinen sollte, wurde aber versprochen, dass ich angerufen werden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>7. November: Der Anruf kam nie. Ich hatte einen unangek\u00fcndigt freien Tag. Da mir nichts gutes einfiel, wie ich den Tag verbringen sollte, bin ich in den Park direkt neben dem Haus gegangen und habe diesen erkundet plus Fotos gemacht. Ich hatte jedoch keinen Schl\u00fcssel, sodass, als die Sonne langsam unterging und es kalt wurde, ich ein wenig verzweifelt wurde; Ich hatte keine M\u00f6glichkeit wieder ins Haus zu kommen. Als sie schlie\u00dflich auftauchten, war es nach 19 Uhr und schon ziemlich kalt. Als ich schlie\u00dflich den Tag zusammengefasst habe, habe ich ein kleines Insekt an meinem Finger gefunden, dass sich dort festgebissen hatte. Da meine Mitbewohnerin st\u00e4ndig von Bettwanzen geredet hatte, hatte ich zuerst Panik, dass es dies war. An einem sp\u00e4teren Tag stellte ich jedoch fest, dass es ein Floh gewesen war. Super. Jedoch: Ein paar Tage sp\u00e4ter schienen die Fl\u00f6he (zumindest von mir) verschwunden zu sein. Vielleicht habe ich einfach giftiges Blut, wer wei\u00df? XD<\/p>\n\n\n\n<p>8. November:  Der zweite unangek\u00fcndigte freie Tag. Um ehrlich zu sein st\u00f6rt mich das schon gewaltig. So sehr, dass ich dar\u00fcber nachdenke, mir einen anderen Job zu suchen. Vorher habe ich allerdings pers\u00f6nlich mit dem Typen geredet, etwas rumgekommen ist allerdings nichts bein dem Gespr\u00e4ch. Ich bin danach ein wenig durch die Stadt gelaufen und habe mich mal wieder in den Albert Park gesetzt und dann ein wenig gelesen. So habe ich auch nochmal gemerkt, wie sehr mich Geschichten fesseln k\u00f6nnen; Ich habe komplett die Zeit vergessen. Als ich wieder zur\u00fcck war, waren jedoch immer noch niemand zur\u00fcck, sodass ich wieder in den Park in der N\u00e4he gegangen bin.<\/p>\n\n\n\n<p>9. November: Uuuuund noch ein freier Tag, den ich damit verbracht habe Bewerbungen zu schreiben und abzuschicken, denn mal ernsthaft; Das ist ein Witz. Insgesamt habe ich den Tag mit 6 per e-Mail verschickten Bewerbungen beendet und am Abend jedoch direkt eine Absage erhalten XD Trotzdem nicht schlecht f\u00fcr den Anfang finde ich.<\/p>\n\n\n\n<p>10. November: Ich durfte tats\u00e4chlich mal wieder arbeiten und somit einen weiteren Tag mit Unverst\u00e4ndnis und Vergleichen mit anderen Arbeitern zu verbringen. Sowas liebt man ja. Ich w\u00fcrde ihn gerne mal \u00fcber die Wirkungslosigkeit seiner Motivationsmethode aufkl\u00e4ren, aber noch will ich nicht gefeuert werden, dazu brauche ich erstmal einen anderen Job XD Stattdessen blende ich ihn eigentlich nur noch aus, was wahrscheinlich auch nicht so gut ist. Wenn ich mich traue und einen anderen Job finde, sag ich ihm vielleicht am Schluss, wie wirkungslos das ganze war. Mal sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon erstaunlich, wie schnell eine Woche rumgeht also kommt nun die 6. Woche in einem fremden Land (oder auch nicht ganz so fremd; Neuseeland ist Europa gar nicht so ungleich) 4. November: Mein erster richtiger Arbeitstag im Caf\u00e9. Das hinkommen ist recht langwierig und ich hatte nicht wirklich ehr was zu essen, wor\u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,3],"tags":[55,54,52,7,48,53,16,17,8,9],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412"}],"collection":[{"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=412"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":433,"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412\/revisions\/433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/karsch.koeln\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}