{"id":791,"date":"2020-01-21T12:06:26","date_gmt":"2020-01-21T11:06:26","guid":{"rendered":"http:\/\/karsch.koeln\/?p=791"},"modified":"2020-01-21T12:06:26","modified_gmt":"2020-01-21T11:06:26","slug":"woche-12-19-januar-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karsch.koeln\/?p=791","title":{"rendered":"Woche 12.- 19. Januar R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein wenig versp\u00e4tet, aber hier ist die bisher frustrierendste Woche, meines Lebens und der Reise mit ein paar Ansagen:<\/p>\n\n\n\n<p>12. Januar: Ich habe rechtzeitig das Airbnb verlassen, sogar mit ausreichend Essen und mit nochmal zum Hunua Reserve, was s\u00fcdlich von Auckland liegt, aufgemacht und bin dort ein wenig gewandert. Ich habe auf dem Weg ganz kurz mit einem anderen Wanderer geredet, wie sch\u00f6n es doch ist, dass es so leer ist und man kaum jemanden sieht und habe mich dann schlie\u00dflich zu einem Parkplatz aufgemacht, auf dem man kostenlos \u00fcbernachten durfte, was alles auch gut funktioniert hat, da die Toiletten dort echt sauber waren.<\/p>\n\n\n\n<p>13. Januar: Ich habe mich rechtzeitig aufgemacht und alles war eigentlich echt gut. Ich habe mich auf den Anfang der Reise gefreut, es war sch\u00f6nes Wetter etc. Jedoch passierte etwas, dass ich mir immer noch nicht erkl\u00e4ren kann: Irgendwie habe ich an einem Stoppschild jemanden \u00fcbersehen, obwohl ich angehalten und geguckt hatte und letztendlich einen Unfall gebaut. Beide Autos mussten abgeschleppt werden und ich hab mich gehasst, das k\u00f6nnt ihr mir glauben. Es ist zum Gl\u00fcck niemandem was passiert, aber ich wollte trotzdem gerne aus diesem Alptraum aufwachen, was aber immer noch nicht geschehen ist. Dank eines Polizisten, der sein Bestes gegeben hat, um mir so gut es geht zu helfen, sa\u00df ich nicht am Ende des Tages ohne Dach \u00fcber dem Kopf auf der Stra\u00dfe, ohne zu wissen, wohin und was ich tun soll, sondern befand mich mit meiner Reisepartnerin in einem Hostel zur\u00fcck in Auckland. Zusammen beschlossen wir es weiter zu versuchen und einen neuen Camper zu finden,<\/p>\n\n\n\n<p>14. Januar: Wir haben mehrere Anzeigen f\u00fcr Camper durchgesehen und ein paar kontaktiert, sodass wir sogar zwei am Tag dann noch direkt besichtigen konnten. Ich habe versucht mit meiner Versicherung den Unfall abzukl\u00e4ren, was nicht 100% funktioniert hat, sodass ich am n\u00e4chsten Tag es nochmal versuchen musste. F\u00fcr den ersten Camper, den wir uns angesehen hatten haben wir auch schon mal einen Werkstatttermin ausgemacht, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob mit dem potenziellen Wagen alles in Ordnung ist.<\/p>\n\n\n\n<p>15. Januar: Der dritte und letzte Camper, den wir uns an dem Tag angesehen hatten, war echt nicht \u00fcberzeugend. Wir beide waren sofort gegen den und somit war es fast sicher, dass wir den ersten nehmen w\u00fcrden, wenn er den Termin \u00fcbersteht. Was er dann auch tat. Wir bezahlten 2500\u20ac, aber erst am n\u00e4chsten Tag. Ich habe schlie\u00dflich dann noch das mit der Versicherung kl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>16. Januar: Meine Reisepartnerin hatte nach dem Kauf des Campers, als wir restliche Sachen eingekauft hatten, ein schlechtes Gef\u00fchl \u00fcber den Kauf, bei dem ich hoffte, dass sie sich zu viele Sorgen macht und ihr zur Beruhigung der Nerven Schokolade kaufte. Alles ging an dem Tag gut.<\/p>\n\n\n\n<p>17. Januar: Auschecken, Losfahren: Erste Station meine Sachen abholen. Ein Gl\u00fcck. Denn kurz bevor wir dort ankamen ging alles den Bach runter: Das Auto machte komische Ger\u00e4usche. Wir kamen an, machten die Motorhaube auf und&#8230; es rauchte. Zus\u00e4tzlich kam ein Bach unter dem Auto hervorgeflossen und Sprenkel von irgendeiner Fl\u00fcssigkeit \u00fcberall im Motorraum. Wir haben die Leute gebeten sich das anzusehen und sie meinten dann zu uns, dass da nichts mehr billig zu retten w\u00e4r, da der Motor toast war. Die Wasserpumpe hatte sich auseinandergerissen und alles mitgenommen, was sie kriegen konnte. Alles h\u00e4tte ersetzt werden m\u00fcssen. Viel zu teuer. Also zur\u00fcck nach Auckland. Schon wieder. Sp\u00e4ter kam auch heraus, dass statt K\u00fchlwasser normales Wasser benutzt wurde. Was f\u00fcr ein Genie.<\/p>\n\n\n\n<p>18. Januar: Wir beschlossen mit dem Vater meiner Reisepartnerin zusammen, da dieser eigentlich eine Fahrradtour machen wollte, sich aber einsam f\u00fchlte, einen Mietwagen zu mieten und dann loszuziehen. Ich habe meiner Versicherung Geld \u00fcberwiesen und ansonsten, nachdem der Wagen gebucht war, haben wir die Frustration und den \u00c4rger durch faulenzen verdaut.<\/p>\n\n\n\n<p>19. Januar: Weiter faulenzen, nur mit Hostel verlassen und in den Park gehen, um dort in der Sonne zu liegen und zu lesen. Am Abend stellte sich heraus, dass es den Mietwagen, den wir f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag gebucht hatten, gar nicht gab, also war das auch wieder ein Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zu den Ansagen: Diese Reise wird gek\u00fcrzt. Die ganze Reise nach Kanada habe ich beschlossen nicht zu machen un stattdessen nur in Neuseeland zu verbleiben, bis meine Mutter mich besucht hat und dann am gleichen Tag abzureisen und in D\u00fcsseldorf zu landen. Ich habe viel zu viel Angst, dass die Kanada-Reise genau so eine Katastrophe wird, wie die neuseel\u00e4ndische und ich sch\u00e4tze meine mentale Gesundheit dann doch zu sehr um das zu riskieren. Ich werde irgendwann nach Kanada reisen, aber dann mit einem Holiday Visum und alles bereits abgekl\u00e4rt und mit Menschen, die ich kenne, damit sowas nicht nochmal passiert. Ich habe um ehrlich gesagt bereits \u00fcberlegt, auch jetzt schon zur\u00fcckzukehren, aber ich will nicht haupts\u00e4chlich negative Erinnerungen an Neuseeland haben, also hoffe ich doch noch ein paar Wochen sch\u00f6ne Zeit zu haben und dann mit einem guten Gef\u00fchl nach Hause zu kommen. Ich werde dann zwar pleite sein, aber das ist dann ja auch kein so gro\u00dfes Drama mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wenig versp\u00e4tet, aber hier ist die bisher frustrierendste Woche, meines Lebens und der Reise mit ein paar Ansagen: 12. Januar: Ich habe rechtzeitig das Airbnb verlassen, sogar mit ausreichend Essen und mit nochmal zum Hunua Reserve, was s\u00fcdlich von Auckland liegt, aufgemacht und bin dort ein wenig gewandert. 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