Einmal um die Welt

Ich mache Neuseeland und Kanada unsicher

Woche 16.- 22. Dezember Rückblick

Ich habe diesen Rückblick schon viel zu lange aufgeschoben, weil ich nicht zwei Rückblicke hintereinander hochladen wollte, aber hier kommt jetzt mal wieder ein Update, was ich so gemacht habe 😉

16. Dezember: Bereits jetzt erwähne ich, dass ich nicht mehr bei Perrys Berrys arbeite; dies war mein zweitletzter Arbeitstag, aber später mehr dazu. Eigentlich war dieser Arbeitstag eine Wiederholung vom 14., mit der Änderung, dass ich nicht versehentlich ganz links stand, sondern der Typ aus dem nichts, der sonst genau dort stand, plötzlich rechts stand, wo ich mich hingestellt hatte, um ihm aus den Weg zu gehen (ich weiß nicht, ob der Satz so Sinn macht und ihr versteht, was ich meine, aber ich hoffe es einfach mal). Also stand er wieder neben mir, aber dort hörte es nicht auf, wär ja auch zu schön gewesen. Als Feierabend war und ich im Auto saß und Google Maps gesagt habe, wo ich hin wollte, während ich dem Auto Zeit ließ sich durch offene Fenster abzukühlen, wurde ich plötzlich angesprochen. Natürlich habe ich mich komplett erschrocken und als ich aufgesehen habe, stand er dort. Was absolut keinen Sinn machte. Sein Auto stand links von mir. Rechts von mir war der Ausgang zur Straße. Noch weiter links von mir als sein Auto war der Mitarbeiterausgang. Was heißt, dass er an seinem Auto vorbeigegangen ist, um zu mir zu gelangen, was einen Zufall ausschließt. Das alles nur um mir tschüss zu sagen. Vielleicht reagiere ich über, aber ich fand das alles ungemein gruselig. Dementsprechend abweisend kam ich dann auch rüber, aber schlecht fühl ich mich nicht, da ich ihm mehr als einmal gesagt hatte, dass ich absolut nichts mit ihm zu tun haben will. Der restliche Tag war Gottseidank unspektakulär.

17. Dezember: Ich hatte seit einiger Zeit vorgehabt Muffins zu backen und da das Wetter nicht besonders gut war, kam ich endlich dazu. Die Muffins waren echt lecker und haben drei Tage gehalten. Derweil habe ich auch mein Gehalt bekommen 🙂

18. Dezember: Mein letzter Arbeitstag. Ein wenig traurig, da an diesem Tag alles recht gut lief. Die nette Inderin war wieder da, wir haben die Pausen miteinander verbracht und gegen Ende stand ich neben einem netten Deutschen, mit dem ich mich echt gut und lange unterhalten habe. Weiterer Kontakt ist jedoch nicht möglich, da das das letzte Mal war, an dem ich ihn gesehen habe und wir keine Nummern ausgetauscht hatten. Naja. Die Sache war, dass wir (die Inderin und ich) bereits während der ersten drei Stunden von der Managerin nach unseren Mitarbeiternummern gefragt worden waren und ich habe bereits dann geahnt, dass das mein letzter Arbeitstag sein würde. Gehofft habe ich trotzdem, dass dem nicht so sein würde, aber naja, am Nachmittag wurde diese Hoffnung durch eine SMS zerstört, die besagte, dass es ’nicht genug Arbeit geben würde und ich deshalb nicht mehr zur Arbeit kommen müsste‘. Ja ne ist klar, als ob ich das nicht besser wüsste. Naja wenigstens bin ich aus den Geldproblemen gekommen! Mehr Arbeit und Geld wär trotzdem schön, was heißt, dass ich auf Arbeitssuche gehen muss. Schon wieder.

19. Dezember: Tja da ich frei hatte, habe ich die Zeit hauptsächlich dafür gebraucht mich wieder nach einem neuen Job umzusehen und habe mich auch bei zweien beworben.

20. Dezember: Ein fauler Tag ab und zu ist auch immer mal wieder schön. Vor allem, wenn man sich anderen wichtigen Dingen/ Hobbys widmet, wie zeichnen und Spanisch lernen 😀

21. Dezember: Ich bin zu einer Erdbeerfarm gefahren, um dort zu fragen, ob sie Arbeit für mich haben und der Boss dort hat mir angeboten, dass wenn ich Pflücker werden will, mit eventueller Aussicht auf Arbeit drinnen nach Weihnachten, sollte ich am nächsten Tag zur Arbeit kommen. Ich war ehrlich gesagt nicht begeistert, aber beschloss meine Mutter nach ihrer Meinung dazu zu fragen, sodass ich am Abend ins Bett ging mit der Absicht am nächsten morgen Erdbeeren zu pflücken.

22. Dezember: Ich habe von 8 bis 18 Uhr gearbeitet, was ich definitiv nicht erwartet hatte, aber naja mehr Geld! Ich hatte (mal wieder) kein Mittagessen dabei und zwei Asiatinnen haben mir daraufhin von ihrem Essen abgegeben. Ohne dass ich hätte fragen müssen. Ich habe keine Ahnung, wie ich das immer mache XD Die Sonne war an dem Tag ziemlich erbarmungslos und ich hatte meinen Hut und Sonnencreme vergessen, sodass ich schon wieder Sonnenbrand hatte. Danke XD Die Arbeit an sich war jedoch echt nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Eigentlich war sie sogar ziemlich erträglich. Nur das ganze knien war mies, aber ich habe relativ schnell eine gute Alternative gefunden. Am nächsten Tag ging es leider schon um 7 Uhr los (und dann auch bis 18 Uhr), aber das war immer noch besser als 6, wie bei meiner alten Arbeit!

So das wars erstmal für die Woche und ich hoffe ich lade den nächsten Wochenrückblick ein wenig früher hoch XD Wir werden es sehen, im Moment kann ich wieder keine Fotos machen, weil der Himmel wieder grau ist, aber das wird schon noch 🙂

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1 Kommentar

  1. Olga 2. Januar 2020

    Gut gemacht! Wir drücken die Daumen, dass es hier besser klappt!

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