Einmal um die Welt

Ich mache Neuseeland und Kanada unsicher

Woche 25. November – 1. Dezember Rückblick

Soooo nach viiiieeel zu langer Zeit mal wieder ein Update. Das tut mir auch schrecklich Leid, aber ab dem Wochenende war so viel los, dass ich absolut zu nichts kam oder viel zu müde für irgendwas war. Dafür kommt ziemlich bald dann auch die nächste schon vergangene Woche 😀

25. November: Ich war weiter auf Jobsuche und habe auch eine Mail geschrieben, die ich jedoch, wegen eines Rechtschreibfehlers in der Adresse, wieder zurückbekam. Außerdem habe ich versucht ein paar Unstimmigkeiten mit meiner Mitbewohnerin zu klären, damit mein Aufenthalt endlich ein wenig erträglicher wird, was aber darin endete, dass ich angemotzt wurde. Super, danke für nichts.

26. November: Ich bin endlich zu dem anderen Laden, der mich vorher wegen Abwesenheit des Managers weggeschickt hatte, gegangen, jedoch haben die nur langfristig angestellt. Danach habe ich Geld für die Miete abgehoben und die Mail vom Montag nochmal abgeschickt.

27. November: Ich habe den Camper abgeholt und sicher zu meiner Bleibe gebracht! Aber da bin ich ja schon näher drauf eingegangen 😀

28. November: Suche nach Arbeit findet nie ein Ende und hat somit auch keine Pausen, also habe ich weiter nach Arbeit gesucht.

29. November: Ich habe endlich daran gedacht diese Papiere, die man abgeben muss, damit ein Auto auf einen umgeschrieben werden kann, in der Post abzugeben. Jedoch war ich gleichzeitig wegen meines recht wenigen Geldes gestresst, da ich irgendwie ja keine Arbeit fand.

30. November: Ich bin zu einer Erdbeerfarm gegangen und habe mich dort als letzte Rettung beworben, da ich wirklich das Geld brauche. Allerdings kann ich euch beruhigen: Ich habe mich nicht als Pflücker beworben, sondern für die Arbeit im Inneren. Am Abend habe ich bereits den Anruf bekommen, dass ich am nächsten Tag um 6(!) da sein soll, aber wenigstens habe ich Arbeit! Die Nacht habe ich allerdings im Camper verbracht, weil wir den Wohnort wechseln mussten und mir die Adresse nicht gesagt wurde. Zu allem Überfluss haben die mich so lange hingehalten, dass es 12 Uhr Nachts oder sogar später war bevor sie mir das gesagt haben und ich nicht annähernd genug Schlaf bekommen habe. Zum Glück hat mich niemand erwischt, ansonsten wär es teuer geworden…

1. Dezember: Aufstehen: 4:30 Uhr, Losgehen: 5 Uhr, Losfahren: 5:15 Uhr. Wie ich das geschafft habe keine Ahnung, aber ich bin pünktlich und sicher zu meinem ersten Arbeitstag erschienen. Am Schluss war ich einfach nur froh, als es fertig war. Nach bereits 2 Stunden habe ich intensiv das Ende herbeigesehnt. Ich stand 9 Stunden durch mit nur einer 10 min und einer 30 min Pause und habe mich ständig an dem im Tisch, an dem ich stand, integrierten Messer in die Finger geschnitten. Zwar nicht tief (noch), aber immerhin. Ich kann allerdings bereits Entwarnung geben; ich habe mich langsam an das ganze stehen gewöhnt und besitze Handschuhe, sodass ich mich nicht mehr schneide, also ist die Arbeit nun um einiges erträglicher 😀

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2 Kommentare

  1. Olga 8. Dezember 2019

    Es freut mich, dass Du Arbeit hast, und dass Du dich nicht davor nicht scheust! Eine Woche ist schon um! Wie war es für dich?Hoffentlich darfst Du auch zwischendurch was naschen! mach bitte eventuell ein Paar Fotos.

    Sind deine Arbeitgeber nett? Wie sind die Kollegen? Muss Du weit fahren? Was machst Du genau „im Inneren“, mit einem integrierten Messer? Was macht die Schnittwunde?

    Tausende Fragen….

    Lieben Grüß zum 2. Advent

    • Ronja 9. Dezember 2019 — Autor der Seiten

      Die Woche war ganz in Ordnung, aber ich werde näher auf einzelnes eingehen, wenn ich den nächsten Rückblick hochlade. Leider habe ich mich noch nicht getraut irgendwas zu naschen und ich kann zwar keine Fotos vom Inneren machen, aber ich habe das Gelände mal ein wenig fotografiert heute. Ich denke ich lade sie heute noch hoch, bevor ich schlafen gehe.
      Meine Arbeitgeber sind in Ordnung. Ich bekomme besonders viele Aufforderungen schneller zu arbeiten mit (ich wurde erst einmal aufgefordert, was ich nicht ganz verstanden habe, denn das einzige, was sich in dem Moment geändert hatte war, dass ich mich ein wenig mit jemandem neben mir unterhalten hatte), aber ansonsten scheinen sie ziemlich in Ordnung zu sein.
      Ich schneide die Blätter der Erdbeeren ab und schmeiße die Blätter und schlechte/ nicht geeignete Erdbeeren weg, während die guten Erdbeeren erst verpackt und dann abtransportiert werden um verarbeitet zu werden. Vielleicht Eis, Joghurt, Marmelade oder ähnliches. Genau weiß ich es nicht.
      Meine Schnittwunden sind allesamt ziemlich gut am verheilen. Ich habe nur noch ein paar Verbleibsel, aber die sollten in den nächsten Tagen ebenfalls verschwinden. Also ist alles im großen und ganzen super! Morgen ist Zahltag; ich bin gespannt, wie viel ich in den 6 Tagen verdient habe 😀
      Viele Grüße auch an euch aus ungewohntem Advent-wetter XD

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